Genussbrauerei Moll

seit 24.09.2016

Über uns

Genussbrauerei Moll


Kurz zu meiner Person:







Namensgebung

Der Begriff „Görlitzer Brauerei“  erschien uns zu profan und zu lang, da musste mehr Pep rein. Dann kamen wir aus einer Bierlaune heraus auf die Idee, das Firmenlogo wie ein Nummernschild aussehen zu lassen.

GR- LI; wie Görlitz, weil der Görlitzer diese Buchstabenkombination automatisch wie “ Görli“ ausspricht und zur Brauerei kann man auch Braeu sagen, also kurz GR-LI-BRAEU.

Gleichzeitig versteckt sich bei der Aussprache auch der englische Begriff „girlie“  darin,  da schon im alten Ägypten das Bierbrauen und Backen Frauensache war. In den europäischen Klöstern wurde das Bier von Nonnen gebraut, bis heute existieren noch Klöster, wo dieser alte Brauch auch weiterhin Bestand hat. Somit ergaben sich Stadt und Historie in einem. Unser Logo  war geboren.

Mit unser wirklich kleinen "Mini- Anlage" (ca. 100l täglich) können und wollen wir in keiner Konkurrenz zu anderen Brauereien stehen sondern vielmehr die Alternative für Leute sein, die einfach mal "was Anderes" trinken wollen.

Unser Leitspruch

"Wir wollen Bier wie vor 100 Jahren brauen und zeigen, was für ein geschmackliches Potenzial im Bier steckt."

Dabei ist die Bierherstellung vor der Industrialisierung gemeint. Unsere Brauanlagen sind daher auch allesamt selbst konstruiert und gebaut. Jede Tätigkeit ist reine Handarbeit. Von der Bierherstellung, über die Abfüllung in  3/4 Liter Bügelverschlussflaschen, bis hin zu der Etikettierung. Dabei legen wir als langjährige Fachleute auf Qualität die höchste Priorität. Bei uns können Sie die Liebe zum Handwerk sehen und schmecken. Wir machen bei uns vor Ort alles selbst, wir füllen selber von Hand ab, Etikettieren jede Flasche selber und führen unsere Hefereinzucht selber. Dadurch das wir eine "Schaufensterbrauerei" sind, können Sie auch gerne zu sehen, wie sauber wir arbeiten und dass wir ein ehrliches Handwerk betreiben, mit Viel Herz und Liebe zum Detail. Wir geben auch 4 Monate  Mindesthaltbarkeit, dabei sind unsere Biere sehr viel länger haltbar, wie unsere Rückstellproben zeigen, die wir von jedem Sud bei Raumtemperatur mindestens 4-5 Monate stehen lassen, um die Qualität zu testen. Jeder Sud wird vor dem Verkauf verkostet. Wir haben uns selbst sehr hohe Qualitätsmaßstäbe gesetzt und das schmecken unsere Kunden. Es gibt viele Kunden, die sagen, das ist das beste Bier der Stadt für Sie. Solche Aussagen erfüllen uns mit Stolz und wir arbeiten gern jeden Tag weiter so, um unseren Kunden und deren exquisiten Geschmack gerecht zu werden.

Gerne zeigen und erklären wir alles bei einer kleinen Brauereiführung.

 

Unsere Biere sind grundsätzlich kernig, vollmundig und nicht süß. Die Flaschengärung setzt das „i“ Tüpfelchen und bringt ungeahnte Spritzigkeit und Frische in unser Produkt, dadurch unterscheiden wir uns von allen anderen " Kraftbier Brauereien".                                   ....hält länger als man denkt

Wir brauen nur nach dem Reinheitsgebot und  klassifizieren unsere Sorten wie Märzen, Export, Pils, Bockbier, Weizen, Braunbier, Schankbier und Pale Ale. Wir brauchen keine Fantsynamen.

Wir müssen uns auch nicht Manufaktur nennen, wir machen einfach alles von Hand, dass sieht, riecht und schmeckt man. Wir brauchen auch keine Computergestützten Programme (z.B.Speidel), wir haben unser Sudhaus selbst gebaut und nutzen wie früher die Physik. Wir machen auch keine Braukurse, denn unser Verfahren ist unspektakulär, aber braucht viel Zeit, ich sag immer: wir brauen, wie andere Whisky machen, mit viel Ruhe und viel Zeit. Wir lassen auch nicht woanders abfüllen, wir machen das alles selbst von Hand bei uns vor Ort, alles unter Berücksichtigung der Mikrobiologie...absolut naturbelassen, naturtrüb und lange halbar.

Wir brauen nach einem uralten Verfahren, aber in einem modernen Ambiente, keine Bierzeltgarnituren, sondern eine gemütliche Sofaecke zum sitzen.

Wir zeigen Euch, wie viel Geschmack in einem Bier wirklich stecken kann, wenn es nicht todfiltriert und todpasteurisiert wird.

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Hopfen
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Bierglas 2020
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Das Brauen

Wir fangen mit dem Schroten in unserer selbstgebauten, staubfreien Schrotmühle an. Danach wird das geschrotete Malz  in dem kombinierten Läuter- und Maischebottich eingemaischt, wo der Sud per Hand eingerührt wird. Bereits 40 min nach dem Einmaischen wird die Maische erstmals geläutert, also von den festen Bestandteilen getrennt.

Die etwas trübe Würze (oder auch Dünnmaische) wird über das Läutersieb abgezogen und erhitzt und in einem der vier 25 Liter Sudkessel erwärmt. Die Temperaturerhöhung im Maischbottich findet durch mehrfaches "Zubrühen" der Dünnmaische statt bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Nach der Verzuckerungsrast  wird in die Würzepfannen abgeläutert.

Kurz vor Kochbeginn wird der zertifizierte "Elbe- Saale- Hopfen" beigegeben und mit der Würze so lange gekocht, bis die gewünschte Stammwürze erreicht ist. Die Würze wird nun rasch abgekühlt und unter Zusatz unser selbst hergeführten,speziellen Hefen in die Gärbottiche gefüllt.

Uns stehen 4 Gärbottiche mit je 100l Litern und 2 x150l Bottiche für das Weizenbier zur Verfügung.

Durch den Verzicht des maschinellen Umpumpens und ohne den Einsatz von Rührwerken im gesamten Herstellungsprozess kann das Bier unbelastet seine ganze Vollmundigkeit im Geschmack entfalten.

Nach der Hauptgärung wird das Jungbier unter Zugabe von zurückgestellter "Speiswürze" abgefüllt. Eine mindestens 4-8 wöchige Kaltlagerung in der Flasche bei 5°C schließt sich nun an, wobei sich in dieser Zeit die  Kohlensäure bei ca. 1,6bar Flaschendruck bildet.

Alle diese Arbeitsschritte sind reine Handarbeit. Wir können auf diese Weise ca. 100  3/4Liter- Flaschen pro Tag herstellen - und das alles komplett ohne PC und App -   : - ))



 

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Weizengärhäuschen
Labor
Sudhaus 2020
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Wir setzen von Anfang an auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Wir brauen unabhängig von Öl und Gas, deshalb wird es unser Bier immer geben.

Wir sind auch nicht im Pfandsystem, sondern nehmen unsere Flasche direkt wieder zurück, somit muss das Glas nicht energieaufwendig eingeschmolzen und wieder aufbereitet werden. Ausserdem verwenden wir nur nationale und regionale Hopfen und Malze, dadurch ist unser CO2 Abdruck sehr gering. Bei Geschenkverpackungen verwenden wir ausschliesslich Papiertüten oder Stofftaschen.